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G20-Gipfel: Donald Trump attackiert „sehr unfaires“ Pariser …

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G20-Gipfel: Donald Trump attackiert „sehr unfaires“ Pariser …

Beim G20-Gipfel sind sich alle über die Wichtigkeit des Pariser Klimaabkommens einig – bis auf US-Präsident Donald Trump.

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G20-Gipfel in Saudi-Arabien

Donald Trump attackiert „sehr unfaires“ Pariser Abkommen: „Tötet die amerikanische Wirtschaft“ vonLukas RogallaschließenTobias Utzschließen

Beim G20-Gipfel sind sich alle über die Wichtigkeit des Pariser Klimaabkommens einig – bis auf US-Präsident Donald Trump.

Beim G20-Gipfel in Saudi-Arabien hat einen letzten großen Auftritt.Donald Trump verlässt eine Videokonferenz zum G20-Gipfel früh, um eine Partie Golf zu spielen.Das Pariser Abkommen bezeichnet Trump als „sehr unfair und einseitig“.

+++ 17.10 Uhr: Am zweiten Sitzungstag beim G20-Gipfel hat Donald Trump das als „sehr unfair und einseitig“ bezeichnet. Ziel des Beschlusses sei es gewesen, „die amerikanische Wirtschaft zu töten“ und nicht etwa, die Umwelt zu retten. „Ich weigere mich, Millionen von amerikanischen Jobs aufzugeben und Billionen von Dollar an die schlimmsten Umweltverschmutzer der Welt zu senden“, sagte Trump in einer Videobotschaft, die im Weißen Haus aufgezeichnet wurde.

Unter Donald Trump und seinem „America First“-Grundsatz sind die USA aus dem Pariser Abkommen ausgetreten. Seitdem habe man, so Trump, den größten Rückgang an CO2-Emissionen der Welt zu verzeichnen. Allerdings hat der US-Präsident in seiner Amtszeit eine Vielzahl von gekippt oder abgeschwächt. Seine Haltung zum Abkommen steht im direkten Gegensatz zu allen weiteren G20-Nationen.

G20-Gipfel: Donald Trump spielt Golf

Update vom Sonntag, 22.11.2020, 14.15 Uhr: Beim diesjährigen G20-Gipfel stehen insbesondere die Corona-Pandemie und der Klimawandel im Fokus. Kurz nach der Eröffnungsrede des saudi-arabischen Gastgebers König Salman, ergriff Donald Trump das Wort in der Videokonferenz.

Wie ein Delegierter der Nachrichtenagentur „AFP“ mitteilte, soll Donald Trump „kein einziges Wort“ über internationale Themen verloren haben. Nach einer Rede, in der er vor allem seine „absolut unglaubliche Arbeit“ als US-Präsident in der Corona-Pandemie und in der Wirtschaftspolitik betonte, verließ Trump das Weiße Haus, um für eine Runde Golf auf seinen Platz nach Virginia zu fahren. Dabei schwänzte er auch die Sitzung zur Corona-Pandemie, berichtet „The Guardian“.

G20-Gipfel: Donald Trump schwänzt Pandemie-Sitzung für eine Runde Golf

Nach Angaben eines weiteren Delegierten soll sich Donald Trump mit folgenden Worten vom G20-Gipfel verabschiedet haben: „Es war eine Ehre, mit Ihnen zu arbeiten, und ich freue mich, in Zukunft und für eine lange Zeit mit Ihnen zu arbeiten.“ Anschließend ließ er sich von Finanzminister Steve Mnuchin und Wirtschaftsberater Larry Kudlow vertreten.

Donald Trump verlässt die Videokonferenz zum G20-Gipfel für eine Runde Golf.© BRENDAN SMIALOWSKI/AFPG20 Gipfel: Donald Trump verliert kein Wort über internationale Themen

Erstmeldung vom 20.11.2020: Riad – Fast alle Staats- und Regierungschefs, auf die Donald Trump beim G20-Gipfel treffen wird, haben seinem Konkurrenten Joe Biden bereits zum Wahlsieg gratuliert. Da stellt sich die Frage, ob es ihnen oder Trump gelegener kommt, dass man sich nicht persönlich am Samstag (21. November 2020) zur Beratung der wichtigsten Industrie- und Schwellenländern trifft, sondern per Videokonferenz.

Die Hoffnungen vieler US-Verbündeter auf eine entspanntere Zusammenarbeit sind mit der Nachricht von Bidens Sieg gewachsen. Trump hingegen repräsentiert die USA auf dem G20-Gipfel ein letztes Mal als rückwärtsgewandtes Land. Deshalb sind Fortschritte auf diesem Treffen nur schwer vorstellbar. Zentrale Aspekte der Beratungen sind eigentlich die Corona-Pandemie, inklusive der Medikamentenforschung und der Impfstoffentwicklung, der Klimawandel als globales Problem sowie eine Reform der Unternehmensbesteuerung weltweit.

G20-Gipfel: Saudi-Arabien ist Gastgeber

Gastgeber des Gipfels ist Saudi-Arabien. Für den Kronprinzen des Landes, Mohammed bin Salman, gilt das Treffen als Prestige-Projekt. Saudi-Arabien will verdeutlichen, dass es zum Ziel hat, ein globaler Spieler im politischen Establishment zu werden. Dabei dürfte von Berlin, Paris, Moskau & Co. bemerkt worden sein, dass die wichtigste Ressource Saudi-Arabiens – das Öl – knapper wird. Daher kommt der G20-Gipfel zur richtigen Zeit, um den Einfluss zu stärken.

Ein Nebeneffekt der coronabedingten Videokonferenz dürfte sein, dass es vor Ort keine Proteste gegen den G20-Gipfel geben wird. Als das Treffen beispielsweise im Jahr 2017 in Hamburg stattfand, Die Regierungschefs mussten unter maximalen Sicherheitsbedingungen abgeschirmt werden.

Allerdings wären derartige Proteste in Saudi-Arabien wohl kaum möglich. Kronprinz Bin Salman lässt jede Form der Opposition durch die Staatsmacht unterdrücken. Kritik an der Monarchie kann dort schwerwiegende Konsequenzen haben.

Donald Trump und Mohammed bin Salman. (Archivfoto)© Bandar Al-Jaloud/AFPDonald Trump und Kronprinz Mohammed bin Salman verstehen sich gut

Ein Fall, der weltweit für Aufsehen sorgte, Khashoggi hatte weitgehende demokratische Reformen angestrebt und gefordert. Dafür bezahlte er mit seinem Leben. Die Verlobte des Ermordeten hat den Kronprinzen mittlerweile in den USA auf Schadensersatz verklagt. Verschiedene Menschenrechtsorganisationen halten die Zustände im Land mittlerweile für untragbar.

| King Abdullah bin Abdulaziz during the 2008 Leaders’ Summit in

— Foreign Ministry 🇸🇦 (@KSAmofaEN)

Es dürfte wohl kaum verwundern, mit wem sich Kronprinz Mohammed bin Salman gut versteht – US-Präsident Donald Trump. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © BRENDAN SMIALOWSKI/AFP

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