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Zum Ende der "Lindenstraße": "Panik-Phasen hatte ich natürlich auch"

Lindenstrasse

Zum Ende der "Lindenstraße": "Panik-Phasen hatte ich natürlich auch"

Am Sonntag läuft die 1758. Folge der "Lindenstraße" – die letzte. Cosima Viola spielte 19 Jahre lang in der Serie mit. Ein Gespräch über ihre Wut auf die ARD …

“Lindenstraße”: Viola Cosima über die Serie und die letzte Folge – DER SPIEGEL

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“Lindenstraße”: Viola Cosima über die Serie und die letzte Folge

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Schauspielerin Cosima Viola spielte 19 Jahre lang in der “Lindenstraße” mit

Steven Mahner/ WDR

Zur Person

Cosima Viola wurde 1988 in Bensberg bei Köln geboren. Sie spielte zunächst im Schultheater, ihren ersten größeren Auftritt hatte sie 1997 bei der Aidshilfe-Gala in einem Sketch mit Hape Kerkeling. Mit zwölf Jahren stieg sie in die “Lindenstraße” ein: Sie spielte bis zum Ende der Serie (der letzte Drehtag fand Ende 2019 statt, die letzte Folge wird am 29. März ausgestrahlt) die Rolle der Jaqueline “Jack” Aichinger – eine rebellische Ostberlinerin, die in schwierigen Verhältnissen aufwuchs und später Mutter von zwei Kindern wurde. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin studiert Viola Psychologie.

SPIEGEL: Frau Viola, Ende des vergangenen Jahres war Ihr Wie ging es danach für Sie weiter?

Cosima Viola: Die Realität unterscheidet sich von Wunschvorstellungen. Ich musste mich im neuen Jahr arbeitslos melden. Das ist ein Aspekt des Schauspielerlebens, den gerade viele meiner Kollegen, die nicht in einer langlebigen Serie mitspielen, gut kennen: Wenn ein Projekt endet und nichts direkt anschließt, meldet man sich direkt arbeitslos. Dann habe ich mich erst mal sortiert. Aktuell habe ich wieder einen Job als Assistentin eines Motivaufnahmeleiters für einen Kinofilm, wobei wir da auch gerade wegen noch in einem Prozess stecken, um herauszufinden, wie es weitergeht.

SPIEGEL: Sie haben das letzte Jahr der Serie nicht schon auf dem Sprung verbracht?

Viola: Hätte man machen können. Die Panik-Phasen hatte ich natürlich auch: “Was mach ich jetzt? Ich muss mir sofort was Neues suchen – und sei es nur ein Kellnerjob!” Das hat mich auf jeden Fall gestresst und kam zusammen mit der emotionalen Belastung, dass ich mich von so vielen Leuten, die ich oft länger als die Hälfte meines Lebens kenne, verabschieden muss. Das war eine fordernde Zeit.

SPIEGEL: Ist Kellnerjob nur eine Floskel – oder sehen Sie Ihre Zukunft im Schauspiel wirklich ungewiss?

Viola: Ich habe eine gute Agentur, ich bin positiv gestimmt. Aber ich bin auch mit der Schauspielerei im Frieden, falls es das jetzt gewesen sein sollte. Ich habe da eine freie Haltung, schließlich bin ich damals auch einfach reingerutscht. Ich hatte daran Spaß als Kind, aber es war nie ein “Ich muss Schauspielerin sein!”. Der Job hat ohnehin viel mit Zufall zu tun, damit, am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein – und er ist als Frau auch nicht so ohne.

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Cosima Viola bei ihrem ersten Auftritt in der 808. Folge der “Lindenstraße” im Jahr 2001

EckbertReinhardt/ WDR/ obs/ picture alliance

SPIEGEL: Was meinen Sie damit?

Viola: Na, dass jemand deine Situation ausnutzen will. Ich will hier keine -Erfahrung offenlegen. Aber ich habe schon viele Momente gehabt, in denen ich beim Networken – in den Entscheider-Positionen der Branche sitzen oft Männer – gemerkt habe, wie schwer es ist, ein nettes Gespräch zu führen, ohne dass das Gegenüber plötzlich in eine andere Richtung denkt. Immer dieses: “Da können wir doch abends mal schön Essen gehen.” Von der Abhängigkeit, da mitspielen zu müssen, will ich frei sein.

SPIEGEL: Der offizielle Weg in der Branche läuft über Castings. Können Sie sich noch an Ihres für die erinnern?

Viola: Sehr gut sogar, denn das habe ich total verkackt. Wirklich wahr. Ich besaß zwar schon paar Erfahrungen mit Bühne und Kamera, aber beim Casting stand ich neben mir. Ich hatte das große Glück, dass damals das Band nicht aufgenommen hatte. So kannte der damalige Regisseur Dominikus Probst nur meine Vorstellung und ich wurde noch mal eingeladen. Ich schätze die ganze Casting-Besessenheit der Branche auch überhaupt nicht: “Jetzt in diesen 15 Minuten musst du beweisen, was du kannst!” Das halte ich einfach nicht für realistisch – nur weil jemand in dem einen Moment nicht performt, heißt das nicht, dass er es nicht kann. Ich bin selbst das beste Beispiel dafür.

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SPIEGEL Gruppe

Schauspielerin Cosima Viola spielte 19 Jahre lang in der “Lindenstraße” mit

Steven Mahner/ WDR

Cosima Viola bei ihrem ersten Auftritt in der 808. Folge der “Lindenstraße” im Jahr 2001

EckbertReinhardt/ WDR/ obs/ picture alliance

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5 Bilder
Cosima Viola in der “Lindenstraße”

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Nach 34 Jahren Laufzeit läuft die letzte Folge “Lindenstraße”: Bei einer Pressekonferenz im März posieren die Schauspieler Cosima Viola, Felix Maximilian, Jacqueline Svilarov, Moritz A. Sachs, Marie-Luise Marjan, Andrea Spatzek, Moritz Zielke, Sybille Waury, Erkan Gündüz und Rebecca Siemoneit-Barum für ein Gruppenfoto.

Lucas Bäuml/ dpa

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“Auf Wiedersehen” wird am 29. März in der ARD ausgestrahlt – Cosima Viola spielte 19 Jahre lang die Rolle der Jaqueline “Jack” Aichinger.

Steven Mahner/ WDR

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Jack (hier zu sehen in Folge 821 gemeinsam mit Hans Beimer, gespielt von Joachim Hermann Luger) war zu Beginn ein Mädchen, das in schwierigen Verhältnissen aufwuchs.

Eckbert Reinhardt/ WDR/ obs/ picture alliance

4 / 5

Später (hier im Jahr 2003 mit Felix, gespielt von Marc-Oliver Moro) wurde sie zu einer selbstbewussten jungen Frau.

Mara Lukaschek/ WDR/ obs/ picture alliance

5 / 5

Später bekam sie auch zwei Kinder. Über ihre Zeit bei der Langzeit-Serie sagt sie: “Bei der ‘Lindenstraße’ stand ich hinter dem Produkt, hatte ein Auskommen, gute Arbeitszeiten, ein gutes Team.”

Mara Lukaschek/ WDR/ obs/ picture alliance

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17 Bilder
“Lindenstraße”: Endspurt!

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Am 8. Dezember 1985 wurden westdeutsche TV-Zuschauer erstmalig in die “Lindenstraße” eingeladen.

WDR/ Hornung

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Ausgedacht hatte sich die Serie Hans W. Geißendörfer. Seine Produktionsfirma verantwortete die Reihe, auch nachdem der Schöpfer an seine Tochter Hana übergeben hatte.

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Mit den Beimers (hier ein undatiertes Szenenfoto mit Marie-Luise Marjan, Joachim Hermann Luger, Ina Bleiweiß, Christian Kahrmann und Moritz A. Sachs) schuf er eine der bekanntesten deutschen Fernsehfamilien überhaupt.

DPA

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In der Familie spiegelte sich oft die Spießigkeit der Bonner Republik (hier die Weihnachtsfolge von 1985).

WDR/ Engelmeier

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Noch 1994 half Klausi seiner Mutter beim Plätzchen backen.

WDR/ Steven Mahner

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1997 hatte er sich dann locker genug gemacht, um mit Freunden Weihnachten in der Badewanne feiern.

WDR/ Thomas Kost

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Bei aller Heimeligkeit traute sich die “Lindenstraße” aber immer auch an gesellschaftspolitisch relevante Themen wie Homosexualität heran.

imago/ APress

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Und manchmal ging es auch richtig humorig zu. Zum zehnjährigen Jubiläum gönnte sich die ARD ein Serien-Special: Herbert Feuerstein entführte darin als hemmungsloser “Lindenstraßen”-Fan Mutter Beimer, um die ewige Fortsetzung der Serie zu erzwingen.

DPA

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Viele Darstellerinnen und Darsteller blieben der Serie über Jahrzehnte hinweg treu: Hier die Beimers Helga, Klaus und Hans in einer Folge aus dem Jahr 2017.

DPA

10 / 17

Wenn ein Darsteller doch einmal ausstieg, wie zuletzt etwa Joachim Luger (hier in seiner letzten Folge “Die Ruhe nach dem Sturm”), sorgte das zuletzt für mehr Aufsehen als die Serie selbst.

DPA

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Immer wieder besuchten Gaststars die “Lindenstraße”: 2013 kamen Philipp Sonntag (links) und Dieter Hallervorden vorbei.

WDR/ Michael Palm

12 / 17

2017 ließ sich Starköchen Sarah Wiener in der Münchner TV-Straße blicken.

WDR/ Steven Mahner

13 / 17

Den wohl schönsten Gastauftritt hatte aber wohl Harry Rowohlt: Er spielte einen Obdachlosen.

WDR/ Thomas Kost

14 / 17

Nur Til Schweiger, in den Neunzigerjahren Teil der Fernsehfamilie, denkt nicht gern an die Zeit zurück: “Absolut blöd” sei seine Rolle als Jo dort gewesen.

WDR/ Diane Krüger

15 / 17

Zum 30. Jubiläum im Jahr 2015 gönnte der WDR seinem Dauerbrenner eine Liveausstrahlung.

Horst Ossinger/ dpa

16 / 17

Die letzte große Silvesterfeier in der “Lindenstraße” ist bereits abgedreht.

WDR/Steven Mahner

17 / 17

Einen Vorgeschmack auf das Finale hat dann die Folge “Gefährlicher Cocktail” gegeben, die am 23. Februar 2020 ausgestrahlt wurde. Am 29. März wird dann die letzte Folge gezeigt.

WDR/Steven Mahner

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